• 15.11.2022
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Mit LIQUI MOLY bremsen E-Autos zuverlässig

Die Bremsflüssigkeit DOT 5.1 EV wurde für die Anlagen moderner Fahrzeuge entwickelt, die auch in Elektrofahrzeugen verbaut sind

An Hybrid- und reinen Elektrofahrzeugen ist vieles anders als bei Autos mit konventionellem Verbrennungsmotor. Das gilt für den Antrieb wie für die Teile, die dafür sorgen, dass die erzeugte Beschleunigung wieder gedrosselt wird: die Bremsen. Fahrzeugchemiespezialist LIQUI MOLY hat eine Bremsflüssigkeit speziell für elektrisch betriebene Fahrzeuge entwickelt: DOT 5.1 EV – dafür gibt es mehrere Gründe.

Fahrzeuge mit konventionellem Verbrennungsmotor verfügen über eine Bremsanlage – Elektro- und Hybridautos auch. Bei allen muss die Bremsflüssigkeit meist im zweijährigen Turnus gewechselt werden. „Das war es dann aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten, denn das Anforderungsprofil der Stromer ist mitunter ein gänzlich anderes“, weiß David Kaiser. Er leitet bei LIQUI MOLY den Bereich Forschung & Entwicklung. Deshalb hat der Spezialist für Fahrzeugchemie die Bermsflüssigkeit DOT 5.1 EV entwickelt. EV steht für Electric Vehicle.

Es gibt eine Reihe von Gründen, weshalb Bremssysteme von zum Teil oder auch rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen fordernder sind. „Einer ist der Korrosionsschutz“, so David Kaiser. „Weil der Elektromotor auch als Bremse fungiert und daraus Energie für den Akku gewinnt, wird die mechanische Bremsanlage seltener gebraucht. Das führt zu punktueller Korrosion.“ Spezielle Additive wirken dem entgegen.

„Das bedeutet aber nicht, dass eine Bremsanlage in einem E-Fahrzeug nur gemächlich arbeitet“, sagt der Entwicklungschef von LIQUI MOLY. „Diese Fahrzeuge sind in der Regel schwerer als Fahrzeuge, die mit einem Verbrennungsmotor angetrieben werden und erreichen schnell hohe Geschwindigkeiten aus denen sie im Gefahrenfall auch abrupt abgebremst werden müssen. Die Bremsen werden dadurch schnell sehr heiß. Bremsflüssigkeiten wie unsere neue DOT 5.1 EV müssen auch bei heißem Bremssystem funktionieren und benötigen daher einen hohen Trocken- und einen hohen Nasssiedepunkt.“

Eigenschaft Nummer drei ist eine möglichst niedrige Stromleitfähigkeit. Das spielt eine Rolle, wenn ein elektrisches System in der Nähe der Bremsanlage verbaut und elektrisch nicht ausreichend abgeschirmt ist. Wie beim kabellosen, induktiven Aufladen der elektrischen Zahnbürste oder dem Handy können dann im Bremssystem elektrische Spannungen induziert werden, die die Bremsflüssigkeit zersetzen können oder Korrosion fördern.

Die vierte Eigenschaft im Bunde ist die Viskosität. „Wie beim Motoröl ist das Fließverhalten für die Leistung der Flüssigkeit entscheidend. Je niedriger die Viskosität, desto schneller ist der Motor durchölt. Eine niedrigviskose Bremsflüssigkeit überträgt die Bremsimpulse im System schneller, die elektronischen Fahrassistenzsysteme wie ABS oder ESP funktionieren besser und sprechen noch sensibler an“, so David Kaiser.

Für Bremsflüssigkeiten wie für Motoröle gilt: Nur verwenden, was verwendet werden darf. Freigaben und Spezifikation sind das Maß aller Dinge.

Bremsflüssigkeit DOT 5.1 EV

  • ausgezeichnete Elastormerverträglichkeit
  • ausgezeichnetes Tieftemperaturverhalten
  • extrem hoher Nass- und Trockensiedepunkt
  • hervorragender Schutz vor Dampfblasenbildung
  • sorgt für hohe Schmierfähigkeit aller beweglichen Bauteile im Hydraulikbremskreis
  • thermisch hochstabil
  • gutes Viskositätstemperaturverhalten
  • niedrige elektrische Leitfähigkeit
Tobias Gerstlauer
Leiter Öffentlichkeitsarbeit D/A/CH
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