• 06.06.2019
  • Unternehmen

Die Jobmaschine LIQUI MOLY läuft auf Hochtouren

Schmierstoffspezialist stellt im ersten Halbjahr 67 Mitunternehmer ein

Juni 2019 – Die Produkte von LIQUI MOLY sorgen dafür, dass Motoren und andere Maschinen tadellos schnurren. Auch die eigene Jobmaschine läuft zuverlässig auf Hochtouren. Im ersten Halbjahr hat sich der deutsche Öl- und Additivspezialist mit 67 neuen Mitunternehmern, so werden die Mitarbeiter dort bezeichnet, verstärkt, alleine 19 davon im Mai und Juni. Der jüngste Zuwachs betrifft den Hauptsitz in Ulm, das Mineralölwerk in Saarlouis, die Tochtergesellschaft in Portugal sowie den Vertrieb in den Niederlanden.

Von den 19 Verstärkungen entfallen elf auf den Standort Ulm. Dort hat LIQUI MOLY seinen Sitz. Im Saarland ist das Mineralölwerk Meguin beheimatet. Dort werden sechs zusätzliche Mitunternehmer beschäftigt. Zwei Kollegen nehmen ihre Arbeit bei der LIQUI MOLY Iberia auf. Die für die spanische Halbinsel zuständige Tochtergesellschaft hat ihren Sitz in Portugal. Auch für den Vertrieb in den Niederlanden wurden zwei Verkäufer eingestellt. Damit beschäftigt der Schmierstoffspezialist nun 890 Menschen, davon 531 bei LIQUI MOLY und 277 bei Meguin in Saarlouis. In Summe gab es im ersten Halbjahr 2019 67 Neueinstellungen. Das entspricht einem Zuwachs von acht Prozent.

Der Großteil der Mitunternehmer von LIQUI MOLY arbeitet am Standort Ulm. Das sind knapp 390. LIQUI MOLY Iberia beschäftigt 15 Mitunternehmer. Die Tochtergesellschaften in Südafrika und in den USA jeweils 31. Und in der neu gegründeten italienischen Tochter sind sechs Mitunternehmer angestellt.

Erst kürzlich hatte LIQUI MOLY seine Bilanz für 2018 vorgestellt und betont, seinen Wachstumskurs weiter fortzusetzen. „Dafür sind wir auf gut ausgebildete Menschen angewiesen. Da ist es nur logisch, die in meinen Augen wichtigste Zahl eines Unternehmens zu vergrößern, die des Personals“, sagt Geschäftsführer Ernst Prost.

Verstärkt wurde und wird in nahezu allen Bereichen: Im Personalwesen, in der Forschung & Entwicklung, im Innen- wie im Außendienst des Vertriebs, in der Produktion sowie in der Logistik und in der Buchhaltung. „Die Schlüsselrolle hat der Vertrieb inne. Die Verkaufskraft eines Unternehmens entscheidet über Umsatz, Ertrag und schlussendlich über wirtschaftlichen Erfolg.“ Im Export bedeutet das, möglichst mit eigenen Verkäufern im Land das Geschehen zu bestimmen. Gemäß dieser Philosophie ergänzen zwei technische Verkäufer das Team auf der iberischen Halbinsel. Und auch für den Vertrieb in den Niederlanden wurden zwei Außendienstkollegen eingestellt.

Für den Heimatmarkt wurden ebenfalls neue Verkäufer akquiriert. „Jedes Unternehmen ist Risiken ausgesetzt. Folglich versucht man diese zu minimieren“, so Ernst Prost. Im Fall von LIQUI MOLY ist Diversifikation ein wichtiges Wort. Beispielsweise ist das Unternehmen mit seinem Sortiment sehr breit aufgestellt. „Wir verkaufen nicht nur Produkte für PKW, sondern auch für andere Fahrzeuggruppen, um nur ein Beispiel zu nennen“, sagt der Geschäftsführer. Entsprechend gibt es spezielle Vertriebsteams, so auch eines für die Sparte Nutzfahrzeuge. Dieses wird aktuell ausgebaut.

Ob in Deutschland oder im Rest der Welt; Produkte ‚Made in Germany‘ genießen trotz des Dieselskandals in der Autobranche nach wie vor einen sehr guten Ruf. Ernst Prost: „Das ist ein gewaltiges Pfund mit dem wir wuchern können und das es mehr als wettmacht, die im Vergleich zu anderen Ländern höheren Produktions- sprich Personalkosten in Kauf zu nehmen. Premiumprodukte und Lohndumping passen nicht zusammen. Wir brauchen erstklassig ausgebildete Mitunternehmer.“ Und um die zu bekommen und halten zu können, müssen entsprechende Löhne gezahlt werden. „Außerdem müssen sich die Menschen wohlfühlen.“ Weil das bei LIQUI MOLY so ist, arbeiten viele Mitunternehmer schon Jahrzehnte dort. „Im Idealfall arbeiten auch deren Partner und sogar der Nachwuchs hier. Das ist für mich ein wahres Familienunternehmen“, beschreibt es der LIQUI MOLY-Chef.

Außerdem spielt für ihn die soziale Verantwortung eines Unternehmers bzw. eines Unternehmens eine wichtige Rolle. „Der Zahl von 900 Mitunternehmern rücken wir unaufhaltsam näher“, freut sich Ernst Prost und weiß, dass „diese Arbeitsplätze die jeweiligen Kommunen mit Steuern und Abgaben stärken und auch die lokale Wirtschaft von Menschen profitiert, die einen sicheren gut bezahlten Arbeitsplatz haben.“

Obendrein versetzt der wirtschaftliche Erfolg das Unternehmen und seinen Geschäftsführer in die Lage, Gutes zu tun, beispielsweise in Form der drei Stiftungen, die Ernst Prost ins Leben gerufen hat. „Geld zu erwirtschaften und zu haben ergibt nur dann einen Sinn, wenn es Sinn stiften kann.“

Tobias Gerstlauer
Leiter Öffentlichkeitsarbeit D/A/CH
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