Wähle ein anderes Land oder eine andere Region, um Inhalte für deinen Standort zu sehen. Select another country or region to see content for your location. Seleccione otro país o región para ver el contenido de su ubicación. Selecteer een ander land of een andere regio om de inhoud van uw locatie te zien. Vælg et andet land eller område for at se indhold, der er specifikt for din placering. Voit katsoa paikallista sisältöä valitsemalla jonkin toisen maan tai alueen. Choisissez un pays ou une région pour afficher le contenu spécifique à votre emplacement géographique. Επίλεξε μια άλλη χώρα ή περιοχή, για να δεις περιεχόμενο σχετικό με την. Scegli il Paese o territorio in cui sei per vedere i contenuti locali. 別の国または地域を選択して、あなたの場所のコンテンツを表示してください。 Velg et annet land eller region for å se innhold som gjelder der. Escolha para ver conteúdos específicos noutro país ou região. Välj ett annat land eller område för att se det innehåll som finns där. Konumunuza özel içerikleri görmek yapmak için başka bir ülkeyi veya bölgeyi seçin. Chọn quốc gia hoặc khu vực khác để xem nội dung cho địa điểm của bạn

Diese Box wird angezeigt, da die Seitensprache nicht mit einer den Browsersprachen übereinstimmt.

Close



„Sparen, sparen, Kaputt-spahn...“

Weshalb „klassisches Unternehmertum“ für ein krisensicheres Gesundheitswesen untauglich ist, schildert Geschäftsführer Ernst Prost in seiner Rundmail

Liebe Mitunternehmer!

Wenn ich mir nicht gerade überlege, was wir auf Arbeit noch tun können, um zu überleben, grüble ich darüber nach, was in dieser Krise schief gelaufen ist. Also, dass Epidemien und Pandemien über uns kommen, weiß doch jeder Baumschüler. Wieso erwischt uns das ganze jetzt so brutal auf dem falschen Fuß und eiskalt? 
Als mein Sohn Benjamin im Oktober 2018 mehrere Wochen im Krankenhaus lag, durfte ich unser Gesundheitssystem erleben. Nicht durch Hochglanzprospekte, sondern durch eine Krankenschwester, die in der Nachtschicht ganz alleine 18 Zimmer mit jeweils zwei Patienten zu betreuen hatte. Da rief der ein oder andere auf der Schüssel schon mal ein bisschen länger, bis jemand kam, um ihm den Hintern zu putzen.... Viele Krankenschwestern und Pfleger waren bis spät am Abend auf Station und am nächsten Tag frühmorgens schon wieder (ich hoffe nicht immer noch). Stoßzeiten gab es auch – wenn der Hubschrauber am Wochenende pausenlos verunfallte Motorradfahrer einflog. 

Jeden Tag dachte ich mir, was wohl passieren würde, wenn eine große Katastrophe geschehen würde, wenn innerhalb kurzer Zeit hunderte, tausende oder gar zehntausende Patienten plötzlich darauf angewiesen wären, schnell und gründlich ärztlich versorgt zu werden, weil es um Leben und Tod geht. So wie jetzt in unserer Corona Pandemie...
 
Als Berufsschwabe bin ich schon auch fürs Sparen. Aber eindeutig nicht fürs Kaputt-spahn…  Es ist eine Schande, wie schlecht wir Menschen bezahlen, die uns operieren oder den Hintern putzen. Wir können doch nicht erwarten, dass dies aus reiner Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft gemacht wird – obwohl dies der Fall ist – ohne die Menschen, die solch eine Herkulesaufgabe bewältigen, anständig zu bezahlen. Das ist unanständig, unfair und, wie man jetzt sieht, auch saudumm. Es werden weltweit wohl 1, 2 oder gar 3 Billionen Euro sein, die uns dieses kleine Virus kosten wird. Aber eigentlich ist es nicht das Virus, das diesen Schaden verursacht, sondern die Kurzsichtigkeit derer, die dafür von Staatswegen Sorge zu tragen haben, dass eine Epidemie oder Pandemie nicht gleich die ganze Welt völlig aus den Fugen geraten lässt.

Jetzt werden hektisch Beatmungsgeräte gebastelt, zusätzliche Betten zusammengezimmert, Turnhallen, Sportstätten, Messehallen und Stadtparks in allergrößter Not zu Krankenhäusern und auch zu Leichenhallen umfunktioniert. Wäre ein Bruchteil des vielen Geldes, das jetzt u.a. für Mundschutzmasken und Schutzanzüge zu Wucherpreisen aufgewendet werden muss, vorher und rechtzeitig in die Prävention, in Alarmsysteme und weltweite Sofortmaßnahmen investiert worden, würden wir bestimmt weniger Menschen verlieren, weniger Leid erleben müssen und weniger Tote zu beklagen haben. Sparen, sparen, kaputt-spahn. Menschlich voll daneben und wirtschaftlich eine Katastrophe. Zusammen mit unseren Freunden & Geschäftspartnern in Griechenland helfen wir mit unseren Produkten ab sofort, um Rettungsfahrzeuge einsatzbereit zu halten beziehungsweise zu machen. Viel funktioniert in diesem Land nach einem Jahrzehnt rigorosem Sparkurs nicht mehr so richtig – zum Leidwesen der Menschen....meistens der armen und ohne hin schon benachteiligten Menschen.

Ein paar Funktionen und Institutionen, von denen wir Menschen abhängig sind und die wir fürs Überleben dringend brauchen, sollte man nicht privatwirtschaftlichen Rechenkünstlern, Controllern und Sparfüchsen überlassen und schon gar keinen profitgeilen Burschen, die mit der Krankheit der Menschen und deren Not auch noch richtig Geld verdienen. Ich liebe die freie Marktwirtschaft. Aber für ein Gesundheitswesen, das auch für Katastrophen und Krisen vorbereitet sein soll, ist das klassische Unternehmertum untauglich. Da muss einer her, der komplett und ausschließlich dem Allgemeinwohl aller Menschen verpflichtet ist. Und das ist der Staat. Es kann nur der Staat sein. Wer sonst könnte die Gesundheit und die Unversehrtheit von 82 Millionen Menschen garantieren und zugleich die anständige, faire und angemessene Entlohnung der Menschen, die diese Aufgabe erfüllen, zu jeder Zeit sicherstellen? 

Bleiben Sie gesund!
Ihr 

Ernst Prost

Künftig keine Aktionen mehr verpassen?
...hier zum Newsletter anmelden!
Jetzt anmelden!
i

Österreich

Europe

Bosna i Hercegovina
Bŭlgariya
Czechia
Danmark
Deutschland
Eesti
España
France
Great Britain
Hrvatska
Ireland
Italia
Kosovë
Latvija
Lietuva
Magyarország
Nederland
Norge
Österreich
Polska
Portugal
Schweiz
Slovensko
Srbija
Suomi
Sverige
Türkiye
Ελλάδα
Македонија
Монтенегро
Россия
Србија
Украина

Asia Pacific

Australia
Brunei
Indonesia
Malaysia
Myanmar
New Zealand
Pakistan
Singapore
Thailand
Việt Nam
Казахстан
Киргизия
ישראל
ایران
中国
日本
대한민국

Americas

Argentina
Bolivien
Brasil
Chile
México
Paraguay
Perú
Trinidad & Tobago
Uruguay

Africa, Middle East and India

South Africa
Uganda

The United States, Canada and Puerto Rico

Canada
USA